Was wir bauen
Räume
Vier Räume, die es draussen gibt. Sie unterscheiden sich in der Aufgabe, nicht in der Bauart — dieselben Profile, dieselbe Farbe, dieselbe Handschrift.
Die meisten Terrassen werden zweimal im Jahr richtig genutzt: einmal im Frühling, wenn die Sonne das erste Mal wärmt, und einmal im Hochsommer am Abend. Dazwischen ist es zu heiss, zu hell, zu windig oder zu nass. Ein Dach ändert das — aber nur, wenn es zum Haus gehört und nicht davorsteht.
Deshalb beginnt jedes Projekt bei roombau mit der Frage nach der Nutzung, nicht nach dem Produkt. Wer draussen kochen will, braucht andere Höhen als jemand, der abends liest, und ein Auto braucht andere Spannweiten als ein Esstisch. Aus der Antwort ergeben sich Konstruktion, Dachart und Material — nicht umgekehrt.

01 — Pergola
Licht, das sich einstellen lässt.
Die Lamellen im Dach drehen sich. Geschlossen halten sie Regen ab und leiten ihn über die Träger in den Boden. Offen lassen sie Luft und Licht durch, ohne dass darunter ein Treibhaus entsteht. Dazwischen liegt der eigentliche Nutzen: Sie stellen den Schatten so ein, wie Sie ihn gerade brauchen.
Alternativ zur Lamelle liefern wir das Dach als Photovoltaikfläche. Dann beschattet es dauerhaft und erzeugt gleichzeitig Strom. Welche der beiden Varianten die richtige ist, entscheidet sich an der Nutzung: Wo dauerhafter Schatten stört, bleibt es bei der Lamelle — wo er ohnehin willkommen ist, arbeitet die Fläche doppelt.

02 — Terrassenüberdachung
Wetterfest, das ganze Jahr.
Wo es weniger um Lichtsteuerung als um Verlässlichkeit geht, ist die geschlossene Überdachung die ruhigere Lösung: eine durchgehende Dachfläche aus Aluminium oder Glas, an das Haus angebunden oder freistehend auf eigenen Stützen.
Glas hält den Raum hell und lässt den Blick nach oben offen. Eine geschlossene Fläche gibt mehr Schatten und nimmt Regengeräusche heraus. Welche Variante passt, hängt an der Ausrichtung — nach Süden entscheidet die Sommerhitze, nach Norden das Tageslicht.

03 — Wintergarten
Der Raum, der bleibt.
Ein Wintergarten ist der Punkt, an dem aus dem Aussenraum ein Zimmer wird. Raumhohe Verglasung, gedämmte Profile, kontrollierte Lüftung — nutzbar auch im Januar, ohne dass die Heizkosten das Haus dominieren.
Entscheidend ist die Verschattung. Ohne sie wird jeder Glasanbau im Sommer unbrauchbar. Wir planen sie deshalb von Anfang an mit: aussenliegend, in die Konstruktion integriert und nicht als nachträglich montierte Markise.

04 — Carport
Das Dach, das sich bezahlt macht.
Ein Carport steht vor dem Haus — als Erstes sichtbar, jeden Tag. Deshalb bauen wir ihn aus derselben Formensprache wie alles andere: gleiche Profile, gleiche Farbe, gleiche verdeckte Verschraubung. Er wirkt dann nicht wie ein Anbau, sondern wie ein zweites Volumen.
Der Unterschied zwischen einem guten und einem beliebigen Carport liegt in der Statik: trägt der Träger die Spannweite, steht zwischen den Fahrzeugen nichts im Weg. Und das Dach hat, was ein Hausdach oft nicht hat — eine grosse, unverschattete Fläche. Als Photovoltaik geplant, lädt sie das Auto dort, wo es ohnehin steht.
Aus der Planung

Für wen
Dasselbe Dach.
Drei sehr verschiedene Aufgaben.
Ein Restaurant braucht andere Höhen als eine Familienterrasse und ein Firmeneingang andere Spannweiten als beide. Die Konstruktion bleibt dieselbe — die Planung nicht.
Zuhause
Die Terrasse, die zum Wohnzimmer wird.
Für Hausbesitzer, die drinnen längst alles richtig gemacht haben und draussen nicht bei einem Sonnenschirm aufhören wollen.
- Lichtsteuerung über Lamellen
- Windschutz für die Abendstunden
- Licht und Heizung integriert
Gastronomie
Plätze, die auch bei Regen besetzt sind.
Jeder überdachte Aussenplatz ist ein Platz, der weiterverdient. Über eine Saison gerechnet ist das der schnellste Weg, ein Dach zu amortisieren.
- Wetterfest bis in den Herbst
- Heizung und Beleuchtung mitgeplant
- Seitenelemente gegen Wind und Lärm
Gewerbe
Der erste Eindruck beginnt vor der Tür.
Eingangsüberdachungen, Pausenplätze, Fahrzeugunterstände. Dieselbe Konstruktion, nur mit einer anderen Aufgabe.
- Eingang, Pausenplatz, Unterstand
- Solar auf grossen Flächen
- Abstimmung mit der Fassade
Solar
Jeder dieser Räume kann Strom machen.
Solarmodule ersetzen die Deckenplatte im Rahmen — bei der Pergola, über der Terrasse, über dem Auto. In der Schweiz wird das bisher kaum angeboten.
- Dachfläche
- Module statt Glas oder Lamellen — dieselbe Konstruktion, dieselbe Entwässerung, dieselbe Ansicht von unten.
- Die bessere Fläche
- Gross, zusammenhängend und ohne Kamin oder Dachfenster darauf — was ein Hausdach selten bietet.
- Mitgeplant
- Leitungsführung, Wechselrichter, Zählerkonzept und die Anmeldung beim Netzbetreiber gehören zur Offerte, nicht zur Nachrüstung.
Im Schnitt
Was in der Konstruktion steckt.
Von aussen sieht man eine Linie. Der Unterschied liegt darin, was darin verschwindet: Antrieb, Entwässerung und Licht.
- 01
Lamellen
Stranggepresstes Aluminium, drehbar. Geschlossen überlappen sie und leiten Regen ab, offen lassen sie Luft und Licht durch.
- 02
Drehachse
Jede Lamelle läuft in einem eigenen Lager. Angetrieben wird über einen Motor im Rahmen — zu hören ist er kaum, zu sehen gar nicht.
- 03
Rahmenprofil
Trägt die Last und ist zugleich Rinne. Deshalb bleibt die Konstruktion schlank, statt einen Balken unter das Dach zu setzen.
- 04
Wasserführung
Regen läuft im Profil zur Ecke und von dort innen durch die Stütze in den Boden. Kein Fallrohr an der Seite, kein Tropfen an der Kante.
- 05
LED-Profil
Die Lichtlinie sitzt in einer Nut im Rahmen. Man sieht das Licht, nicht die Leuchte.
- 06
Stütze und Fussplatte
Verdeckt verschraubt auf einem Punktfundament. Die Platte verschwindet unter dem Belag, sichtbar bleibt nur die Stütze.
Aufbau
Woraus ein Raum besteht.
Sieben Entscheidungen, die wir in der Beratung gemeinsam treffen. Alles andere ergibt sich daraus.
- Konstruktion
- Pulverbeschichtetes Aluminium, verdeckt verschraubt. Keine sichtbaren Verbindungen, keine Rostkanten nach dem ersten Winter.
- Dach
- Verstellbare Lamellen, geschlossene Dachfläche oder Glas — je nachdem, ob Sie Licht steuern, Regen abhalten oder beides wollen.
- Solar
- Solarmodule liegen als Dachfläche im Rahmen statt als Aufbau darüber. Möglich bei jeder Pergola, jeder Terrassenüberdachung und jedem Carport — dieselbe Konstruktion, dieselbe Ansicht von unten.
- Seiten
- Offen, mit Schiebeverglasung oder Zipscreen. Jede Seite lässt sich einzeln entscheiden; die Schwelle liegt auf Wunsch bodeneben bei 7,3 mm.
- Licht und Wärme
- Lineare LED-Profile in den Trägern, auf Wunsch Heizstrahler und Sound — alles integriert, nichts nachgerüstet.
- Laden
- Beim Carport werden Wallbox und Zuleitung mitgeplant und in der Konstruktion geführt, nicht nachträglich an die Wand gedübelt.
- Statik
- Jede Anlage wird auf die Schnee- und Windlastzone Ihres Standorts gerechnet. Massgebend sind die Schweizer Normen.
Beratung
Wir kommen vorbei und nehmen Mass.
In einem Termin vor Ort klären wir Ausrichtung, Statik und Nutzung. Danach wissen Sie, was an Ihrem Standort möglich ist — unverbindlich.

